Das bringt doch alles nichts!

Stimmt. Nachdem wir uns die Zahlen der Dreherei genauer angeschaut haben, musste ich sachlich feststellen, dass Kosten und Nutzen der werblichen Maßnahmen in keinem vernünftigen Verhältnis zur Auftragsgewinnung stehen. Doch warum? Wo liegt der „Hase im Pfeffer?“ Bei genauerer Betrachtung des Problems stellt sich heraus: Produkt – klar und deutlich erkennbar. Preis – in Ordnung, entspricht dem Marktpreisniveau. Vertrieb/Service – ist auch OK. Zielgruppe – auch die ist klar formuliert! Kommunkationswege – (autsch) nicht Zielgruppenkonform!

Heißt im Klartext, dass die Informationswege, mit Anzeigen, Werbebriefen  und Fachzeitschriften nicht ausreichend bei der Zielgruppe genutzt werden um wahrgenommen zu werden. Woran liegt es? Schlecht gemacht? Nicht Aufmerksamkeit erzeugend?

In dem Fall, wie sich zeigte, lag es am Generationswechsel in der Führungsebene und dem damit veränderten Kommunkationsverhalten der Zielgruppe. Diese ist inzwischen geprägt durch die Nutzung der digitalen Medien. Doch: Website & Co des Unternehmens sind „stiefmütterlich“ umgesetzt und die Online-Präsenz zu schwach und z.T. gar nicht vorhanden.

Die Website ist schlicht und ergreifend über Schlagworte nicht auffindbar, Online-PR gar nicht gemacht, Verlinkungen nicht vorhanden. Abgesehen von der Tatsache das Technik, Optik und Inhalt der Site mehr als veraltet sind. Wie soll also die modern arbeitende Zielgruppe überhaupt von unsrem Kunden Kenntnis nehmen?

Hier gilt es aktiv zu werden und den „Schrauber“ rauszuholen – vielleicht reicht auf die Schnelle auch ein Kreuzschlitz P2. (Fallbespiel A)

Wir berichten weiter…

Über den Autor

Ralf Kalb

Der Marketing- und Verkaufsstratege - war langjährig in verschiedenen Positionen als Projektleiter, Marketingleiter und Marketingberater beim Institut für Betriebsführung in Basel sowie Geschäftsführer für ein Multimedia-Unternehmen und eine der zehn größten B-to-B Agenturen Deutschlands tätig. Heute ist er Inhaber der Firma alpha-Marketing in Emmendingen. Er bietet als Berater mit seinem Team, neben Kommunikations- und Agenturleistungen, auch firmenbezogene Projektworkshops an. Der Schwerpunkt liegt neben der Strategie- und Konzeptgestaltung von Unternehmen in der ganzheitlichen und integrierten Unternehmenskommunikation.

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