Kinder, Küche, Kirche und das 4-K-Top-Rezept

„Drei K sind out. www ist in!“ so schrieb es zumindest die Bundesregierung in Ihrem Slogan, mit dem sie für die Informationsgesellschaft warb. Die oft verwendete Redewendung und Synonym für die Rolle der Frau in der Gesellschaft beschreibt treffend die Aufgaben um die es damals ging:
Kindererziehung, Haushaltsarbeit und moralische Wertevermittlung.
Die Bedeutung der Ks ist dabei immer wieder neu interpretiert worden. Mal war es „Karriere, Kinder und Kompetenz“ oder „Kinder, Kapital und Karriere“.

Man könnte in moderner Form auch sagen: Familienmanagement inklusive Kostenoptimierung oder kurz Familienmarketing.

Wir gehen einen Schritt weiter und sagen: Das reicht nicht! Es müssen schon die 4-Ks nach Kalb sein – zumindest wenn es um Marketing und nachhaltigen wirtschaftlichen Unternehmenserfolg geht: Konzentriert, Kontinuierlich, Konsequent, konzertiert.

Was hat das mit Marketing, Online-Kommunikation Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenmarketing und Konversionsratenoptimierung zu tun? Ein genauer Blick auf die 4 K-Regel nach Kalb wird Sie überzeugen:

Konzentriert

Konzentration fällt schwer und will geübt sein. Bei der fast unüberschaubaren Menge der möglichen Kommunikations- und Werbeformen für ein Unternehmen ist schnell der Überblick verloren und ruck-zuck hat man sich verzettelt.

Wir haben schon alles gemacht und es hat nix gebracht. Das ist das typische Ergebnis wenn zu viel versucht und die Konzentration auf ein paar wenige, zielführende Kommunikationskanäle verloren geht.
Dabei kann es so einfach sein, wenn die Fragen „Was kann ich“, „Wer bin ich“
„Was will ich“ beantwortet sind. Die Antworten darauf sind ein Teil des „Konzentrates“. Der weitere Teil ergibt sich aus der Zielgruppendefinition (für wen?), einer Konkurrenzbetrachtung und dem Alleinstellungsmerkmal (USP).
Jetzt ist der Kommunikationsmix doppelt konzentriert.
Doch zwei wesentliche Bestandteile fehlen mit dem Erscheinungsbild eines Unternehmens und dem Argumentationsaufbau noch. Diese sollten auf die oben angeführten Ergebnisse abgestimmt sein, damit ein 4-fach-Konzentrat entsteht. Hier gilt die alte Weisheit: Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler!

Fazit:
Konzentrieren Sie sich also lieber nur auf wenige Kommunikationskanäle, wie z.B. Website mit Konversionsratenoptimierung, Direktmarketing in Form von Werbeaussendungen und Pressearbeit. Die Vorteile einer solchen „Konzentration“ liegen auf der Hand und sind einleuchtend:
Sie verzetteln sich nicht, haben mehr „Schlagkraft“, können die durchzuführenden Maßnahmen und Aufgaben auch im Tagesgeschäft bewältigen. In der Summe werfen Ihr Geld nicht sinnlos aus dem Fenster!

Über den Autor

Ralf Kalb

Der Marketing- und Verkaufsstratege - war langjährig in verschiedenen Positionen als Projektleiter, Marketingleiter und Marketingberater beim Institut für Betriebsführung in Basel sowie Geschäftsführer für ein Multimedia-Unternehmen und eine der zehn größten B-to-B Agenturen Deutschlands tätig. Heute ist er Inhaber der Firma alpha-Marketing in Emmendingen. Er bietet als Berater mit seinem Team, neben Kommunikations- und Agenturleistungen, auch firmenbezogene Projektworkshops an. Der Schwerpunkt liegt neben der Strategie- und Konzeptgestaltung von Unternehmen in der ganzheitlichen und integrierten Unternehmenskommunikation.

Ein Kommentar

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  • Mein lieber Herr K…K…K…Kalb, da kommt man ja glatt ins Stottern. Hat nicht viel gefehlt und Sie hätten uns noch Kuchen, Kekse, Kakao und Kaffee angeboten. Jederzeit gern. Meine Adresse haben Sie ja. Aber Spaß beiseite: ich kann schon Ihren ersten Punkt, die „Konzentration“ bestens nachvollziehen und schwenke mal um auf mein Spezialgebiet der Keyword-Optimierung. Selbst wenn ich nur diesen kleinen aber wichtigen Ausschnitt der Optimierungswirtschaft, sagen wir mal die „Wahl der richtigen Keywords“, betrachte, stelle ich häufig schon Konzentrationsschwächen bei einigen Projekten fest. Natürlich ist immer die Tendenz da, dass Website-Betreiber sich möglichst breit und nahezu vollständig mit all ihren Keywords bei Google aufstellen wollen. Hier aber sollte bereits äußerste Konzentration an den Tag gelegt und sauber recherchiert werden, um sich nicht zu verzetteln. Ein schlecht gemachtes bzw. unkonzentriertes Keyword-Setup kann dazu führen, dass man sich mit seinen Optimierungsmaßnahmen in ein Haifischbecken begibt und Gefahr läuft, sich den berühmten Wolf zu optimieren (s. auch meinen Artikel zum Lothringer Dreiaugenpudel). D.h. man produziert Aufwand ohne merklichen Erfolg. Und das ist k…k…k…keinesfalls gut! Jedenfalls freue ich mich schon auf Ihr nächstes „K“, die Kontinuität.

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